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EU-Gemeinschaftsinitiative INTERREG II C

Die gemeinsame Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg führte bis 2002 vier INTERREG II C-Projekte und war Kooperationspartner in weiteren fünf Projekten anderer Stellen oder Regionen. Annähernd 140 Partner aus 14 Staaten waren an diesen Projekten beteiligt; darunter Städte und Stadtbezirke, Regionen, Wojewodschaften und verschiedene Ressorts der Landesregierungen.

Mit diesen Projekten konnte die Bearbeitung und Vertiefung transnationaler und grenzübergreifender landesplanerischer Themen durch die Europäische Union gefördert werden:

Die Projekte "Metropolitan Areas", "IM-PLAN" "SuPortNet" und "Waterfront Urban Development" hatten den nachhaltigen Ausgleich zwischen Stadt, Umland und Metropolregion, die Revitalisierung brachgefallener innerstädtischer Flächen am Wasser und die Entwicklung des Wassertourismus zum Ziel.

In "Baltic Bridge", "Sustrain", "Translogis" und "Via Baltica" wurden transregionale Strukturentwicklungskonzepte im Wechselverhältnis von Raumentwicklung und Verkehr erarbeitet.

Durch "OderRegio" wurden transnationale Grundlagen für Raumentwicklungskonzepte zum vorbeugenden Hochwasserschutz geschaffen.

Das "Baltic Manual" ist ein Handbuch, das eine Synopse zu den Planungssystemen und -begriffen der Raumplanung in deutscher, englischer, polnischer und schwedischer Sprache enthält.

Neben den Ländern Brandenburg und Berlin profitierten auch brandenburgische Städte, Regionen und Berliner Bezirke direkt von der durch die EU bereitgestellten Fördermittel. Dazu gehörten z.B.:
  • Im Berliner Bezirk Schöneberg und in den Regionalen Entwicklungszentren wurden im Projekt "Metropolitan Areas" Bauleitpläne und Entwicklungskonzeptionen für landesplanerisch bedeutsame Standorte wie z.B. Zentren, Bahnhofsumfelder, überregionale Kulturstandorte mit 50 % bzw. 75 % Förderung erarbeitet.
  • Potsdam, Werder und - in Berlin - Oberschöneweide und Rummelsburger Bucht wurden über das Projekt "Waterfront Urban Development" für Konzeptentwicklung, städtebauliche Wettbewerbe und Machbarkeitsstudien zu 75 % gefördert.
Der Aufbau des nordbrandenburgischen Städtenetzes wurde ebenso mit 75 % aus EU-Mitteln unterstützt ("Baltic Bridge").
  

Kontakt

Dr. Ulrike Assig, E-Mail
Tel.: (0331) 866-8722

Klaudia Förster, E-Mail
Tel.: (0331) 866-8723

Horst Sauer, E-Mail
Tel.: (0331) 866-8720
 
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