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Ostsee-Adria-Entwicklungskorridor - Auftaktkonferenz

Auf Einladung der Länder Berlin und Brandenburg haben sich am 29./30.11.07 mehr als 200 hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, der Europäischen Union, des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und aus anderen gesellschaftlichen Bereichen zur Konferenz über die zukünftige „Raumentwicklung im Ostsee-Adria-Entwicklungskorridor“ getroffen und über die Chancen und Potenziale dieses europäischen Korridors diskutiert (s. Dokumentation).

Die Einladung erfolgte in Zusammenarbeit mit den zuständigen Ministerien der Länder Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und der Freistaaten Sachsen und Thüringen. Die unerwartet starke Resonanz, auch aus dem europäischen Ausland, hat gezeigt, dass die von den ostdeutschen Ländern ausgehende Raumentwicklungsinitiative aktuelle Fragen der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung im Europäischen Kontext getroffen hat.

Die für Raumentwicklung zuständige Senatorin Ingeborg Junge-Reyer, Minister Reinhold Dellmann, die Minister Mecklenburg-Vorpommerns, Sachsen-Anhalts, Thüringens und Sachsens haben sich verabredet, diesen Entwicklungskorridor als Chance für die wirtschaftliche und soziale Stärkung Ostdeutschlands zu nutzen. Sie haben hierzu eine „Berliner Erklärung“ verabschiedet, die auch einen Beitrag zur Umsetzung der Territorialen Agenda der EU darstellt.

Weitere Teilnehmer/innen der Konferenz waren u. a. der parlamentarische Staatssekretär des BMVBS, Herr Ulrich Kasparick, Vertreter der EU Kommission (Edgar Thielmann, Generaldirektion Energie und Verkehr), die Wirtschaftsstaatssekretäre Volkmar Strauch und Dr. Wolfgang Krüger, Vertreter wichtiger Logistik- und Wirtschaftsunternehmen, der Industrie und Handelskammern und der Städte und Regio-nen im Korridor.

Die raumentwicklungspolitischen Ziele sollen durch Beseitigung von Engpässen im Verkehrsnetz und die Verlängerung der vorrangigen Transeuropäischen Verkehrsachse 1 (von Norditalien, München, Erfurt, Halle/Leipzig, Berlin über Rostock nach Skandinavien) sowie die Verlängerung der ebenfalls vorrangigen Verkehrsachse 22 (von Prag über Dresden bis Berlin) und weitere infrastrukturelle und organisatorische Maßnahmen verwirklicht und durch die Entwicklung eines „Grünen Korridors“ im Sinne des Aktionsplans Güterverkehrslogistik der Europäischen Kommission unterstützt werden.

Die Senatorin und die Minister einigten sich darauf, eine aktive Zusammenarbeit bei der Vorbereitung von koordinierten Projekten und Maßnahmen politisch zu unterstützen sowie den Ostsee-Adria-Entwicklungskorridor entsprechend seiner Qualitäten durch ein entsprechendes Marketing und den Aufbau von Kommunikationsstrukturen gemeinsam mit den EU-Institutionen und dem Bund als umweltfreundliche Alternative zu schon jetzt überlasteten Korridoren zu stärken und bekannt zu machen.

Am ersten Tag der Konferenz wurden aus bereits abgeschlossenen und noch laufenden transnationalen Projekten Schlussfolgerungen gezogen, um Ideen für neue Projektanträge als konkrete Beiträge zur Entwicklung des Korridors aufzuzeigen. Insbesondere durch die Beiträge der Vertreter der Wirtschaft konnten die Entwicklungschancen und –potenziale des Korridors verdeutlicht werden (Beiträge: Prof. Dr. Hans Joachim Kujath, Dr. Francesca Romana Forestieri, Per Homan Jespersen, Karl Fischer, Dr. Gerhard Platzer).
  

Kontakt

Dr. Ulrike Assig, E-Mail
Tel.: (0331) 866-8722

Anne Höing, E-Mail
Tel.: (0331) 866-8713

Horst Sauer, E-Mail
Tel.: (0331) 866-8720

Links

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