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Ostsee-Adria-Entwicklungskorridor

SCANDRIA ®: kürzeste Verbindung zwischen Skandinavien und Adria

Für die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg bildet aktuell die Entwicklung des SCANDRIA® -Korridors die Chance, Impulse für die Wirtschafts- und Raumentwicklung zu generieren. Der Korridor verbindet den hoch innovativen Ostseeraum mit dem wirtschaftsstarken Mittelmeerraum. Dabei verknüpft er auch die beiden EU-Strategien für die Makroregionen „Ostsee“ und „Donau“ und weitere grenzüberschreitende Kooperationen. Die zahlreichen Verflechtungen zu wichtigen Ost-West-Achsen und seine Lage an der Schnittstelle von „alten“ und „neuen“ Mitgliedstaaten der EU begründen seine herausragende Stellung beim Zusammenwachsen Europas. Die Bedeutung des Korridors für die europäische Raumentwicklungs-Politik ist in den letzten Jahren immer deutlicher geworden.

2007 haben die für Raumordnung zuständigen Minister der östlichen deutschen Bundesländer die Initiative ergriffen und für ein Raumentwicklungs- und Wachstumsbündnis auf europäischer Ebene mit einer „Berliner Erklärung“ votiert. In dieser Erklärung heißt es zum Ziel der gemeinsamen Initiative: den „Raum dieser Länder als Teil des Ostsee-Adria-Entwicklungskorridors in Umsetzung der Ziele des Europäischen Raumentwicklungskonzeptes und der Territorialen Agenda der EU wirtschaftlich und sozial zu stärken, … eine attraktive Verkehrsinfrastruktur sowie ein Verkehrsangebot … auf einem international konkurrenzfähigem Niveau, insbesondere der Ausbau der Transeuropäischen Verkehrsnetze und die Anbindung des Raumes an die Trassen.“ (Auftaktkonferenz 2007, Fachkonferenz 2008(Externer Link))

Weitere Ziele waren und sind eine spürbare Verkürzung der Bahnreisezeiten zwischen den Stadt – und Metropolregionen, schnelle, multimodale Logistikketten, die Aufwertung der Standortqualitäten der Städte und Regionen entlang des Korridors für Industrie und Dienstleistungen und die Ansiedlung weiterer innovativer Wirtschaftszweige.

Instrumente dieses strategischen Ansatzes sollten Projekte der transnationalen Zusammenarbeit sein, insbesondere INTERREG-Projekte. Dieser Ansatz ist erfolgreich. Die Industrie- und Handelskammern unterstützen aktiv Kooperationen mit der Nord-Süd-Initiative(Externer Link). Seit 2009 arbeiten eine zunehmende Anzahl von Projekten und Initiativen im Ostsee-Adria-Entwicklungskorridor (SCANDRIA ®). Mit besonderer Beteiligung der GL:

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Kontakt

Dr. Ulrike Assig, E-Mail
Tel.: (0331) 866-8722

Klaudia Förster, E-Mail
Tel.: (0331) 866-8723

Horst Sauer, E-Mail
Tel.: (0331) 866-8720

Ostsee-Adria-Entwicklungskorridor

"Berliner Erklärung"
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MIR-aktuell, S. 39 ff. (Externer Link)


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