2007 haben die für Raumordnung zuständigen Minister der östlichen deutschen Bundesländer die Initiative ergriffen und für ein Raumentwicklungs- und Wachstumsbündnis auf europäischer Ebene mit einer „Berliner Erklärung“ votiert. In dieser Erklärung heißt es zum Ziel der gemeinsamen Initiative: den „Raum dieser Länder als Teil des Ostsee-Adria-Entwicklungskorridors in Umsetzung der Ziele des Europäischen Raumentwicklungskonzeptes und der Territorialen Agenda der EU wirtschaftlich und sozial zu stärken, … eine attraktive Verkehrsinfrastruktur sowie ein Verkehrsangebot … auf einem international konkurrenzfähigem Niveau, insbesondere der Ausbau der Transeuropäischen Verkehrsnetze und die Anbindung des Raumes an die Trassen.“ (Auftaktkonferenz 2007, Fachkonferenz 2008
Weitere Ziele waren und sind eine spürbare Verkürzung der Bahnreisezeiten zwischen den Stadt – und Metropolregionen, schnelle, multimodale Logistikketten, die Aufwertung der Standortqualitäten der Städte und Regionen entlang des Korridors für Industrie und Dienstleistungen und die Ansiedlung weiterer innovativer Wirtschaftszweige.
Instrumente dieses strategischen Ansatzes sollten Projekte der transnationalen Zusammenarbeit sein, insbesondere INTERREG-Projekte. Dieser Ansatz ist erfolgreich. Die Industrie- und Handelskammern unterstützen aktiv Kooperationen mit der Nord-Süd-Initiative


