Einstellung des Braunkohleplanverfahrens Jänschwalde-Nord

Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung, vertreten durch die Gemeinsame Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg, hat das Braunkohleplanverfahren Jänschwalde-Nord eingestellt.
Die Vattenfall Europe Mining AG hatte in der 71. Sitzung des Braunkohlenausschusses (BKA) am 12.03.2009 Informationen zu den Antragsunterlagen zum Tagebau Jänschwalde-Nord gegeben. In Ergänzung dazu hatte das für Braunkohle- und Sanierungsplanung zuständige Referat der Gemeinsamen Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg zum vorgesehenen Verfahrensablauf und zum absehbaren Zeitplan des Braunkohlenplanverfahrens informiert.
Im Ergebnis dieser Ausführungen erklärte der Vorsitzende des BKA die Ausschusssitzung als den Einstieg in das Planverfahren und kündigte an, dass sich der Ausschuss in den nächsten Jahren intensiv mit der Tagebauplanung Jänschwalde-Nord beschäftigen werde.
In seiner Sitzung am 30.03.2017 hat der Aufsichtsrat der Lausitz Energie Bergbau AG dem vom Vorstand beschlossenen Revierkonzept für die Lausitz zugestimmt. Ein Kernpunkt dieses Konzeptes ist die Beendigung der Planungen für den Tagebau Jänschwalde-Nord.
Auf dieser Grundlage hat das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung/die Gemeinsame Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg das Braunkohleplanverfahren Jänschwalde-Nord eingestellt.