Land übernimmt Tagebauseen

Entwicklungsschub für das Lausitzer Seenland

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Lausitzerseenland Bild: GL

Die Landesregierung Brandenburg hat am 06.10.09 einer Vereinbarung mit der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbauverwaltungs-Gesellschaft (LMBV) zur Zukunft einzelner Tagebauseen zugestimmt. Mit dieser Vereinbarung erklärt die Landesregierung ihre grundsätzliche Bereitschaft, fünf Tagebauseen mit einer Gesamtgröße von rund 3.300 ha in Landeseigentum zu übernehmen.
Diese wasserwirtschaftlich und touristisch bedeutsamen Tagebauseen im Kernbereich des Lausitzer Seenlandes sind der Ilse-See, der Sedlitzer See, die brandenburgischen Teile des Partwitzer und Geierswalder Sees und der Altdöberner See. Das Land Brandenburg wird die Tagebauseen schrittweise übernehmen, wenn von ihnen keine Gefahr mehr ausgeht und eine positive Entwicklung der Wasserqualität zu erwarten ist. Für jeden See werden gesondert Übertragungsverträge abgeschlossen.

Mit der Übernahmevereinbarung sind klare und belastbare Rahmenbedingungen für öffentliche und private Investitionen an den großen Bergbaufolgeseen gegeben. Der öffentliche Gewässerzugang ist dabei gesichert.