Windenergie

Windrad
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Bild: Gemeinsame Landesplanung

Brandenburg ist ein windreiches Binnenland. 3.669 Windenergieanlagen mit einer Gesamtkapazität von 6.531 Megawatt (MW) tragen zur Senkung klimaschädlicher Gase bei. Damit steht das Land hinter Niedersachsen und Schleswig-Holstein an dritter Stelle bundesweit und deckt mittlerweile mehr als die Hälfte seines Nettostromverbrauchs mit dem potentiellen Jahresertrag aus Windkraft. In Berlin drehen sich 5 Windräder mit einer Leistung von 12 MW (Stand: 30.06.2017, Quelle: Deutsche Windguard).

Die brandenburgischen Kreise Uckermark und Barnim planen, mit erneuerbarer Energie den Stromverbrauch der Region zu decken. Windkraft spielt dabei eine Schlüsselrolle. Die zur räumlichen Steuerung in den Regionalplänen ausgewiesenen Eignungsgebiete für Windnutzung schaffen hierzu eine wichtige Grundlage; in ihnen sollen Windenergieanlagen gebündelt werden. Das Land Brandenburg unterstützt damit die Nutzung regenerativer Energien und beachtet zugleich die Belange der Wohnbevölkerung, der Siedlungsentwicklung, des Landschaftsbildes und des Rast- und Brutgeschehens der Vögel. Grundsätzlich dürfen außerhalb der Eignungsgebiete für Windkraftnutzung Landes keine Windräder gebaut werden. Schutzgebiete sind für die Windenergienutzung ausgeschlossen, zu Brut- und Rastgebieten geschützter Vogelarten sowie zu den großen Schlafplätzen von Kranichen und Gänsen sind Mindestabstände einzuhalten. Der Abstand zur Wohnbebauung soll mindestens 1.000 Meter betragen (s. Windkrafterlass 2009).

Näheres können Sie folgenden Seiten entnehmen:

Broschüre "Rückenwind für die Energie"

PDF-Dokument (1.1 MB)