Europäische Raumentwicklung

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© ESPON

Die europäische Raumentwicklung fördert eine ausgewogene und nachhaltige Entwicklung der europäischen Regionen. Die grundlegenden Ziele der europäischen Politik, der wirtschaftliche, soziale und territoriale Zusammenhalt sollen ortsbezogen und gleichwertig zusammen mit anderen Regionen Europas umgesetzt werden.

Hier steht die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg mit der Europäischen Integration und nach der EU Osterweiterung in einer besonderen Verantwortung, gerade auch in Verbindung mit den polnischen Nachbarn.

Es sollen die Chancen genutzt werden, die sich durch die zentrale Lage der Hauptstadtregion innerhalb Europas mit ihrer Funktion als Bindeglied, zwischen West und Ost, Nord und Süd sowie durch die europäische Kohäsionspolitik bieten.

Die wettbewerbsfähige Positionierung der Hauptstadtregion in Europa und die Unterstützung einer kohäsionsorientierten und ortsbezogenen europäischen Entwicklung zählt daher zu den zentralen Aufgaben.

Der europäische territoriale Zusammenhalt wird durch eine aktive Gestaltung raumrelevanter, europäischer Strategien und Programme, insbesondere im Bereich der transnationalen Zusammenarbeit (Interreg B) unterstützt.

Eine besondere strategische Aufgabe bilden Aktivitäten und Projekte im Scandria®- Korridor , der die innovativen skandinavischen Räume über die Hauptstadtregion mit den wirtschaftsstarken norditalienischen Räumen verbindet und zusammen mit anderen Entwicklungsachsen wertschöpfendende Knotenpunkte transnationaler Personen- und Warenströme erzeugt.

Die deutsch-polnische Zusammenarbeit bildet einen weiteren Schwerpunkt, der sich zum einen aus der Lage der Hauptstadtregion und aus den Chancen eines gemeinsamen Wirtschaftsraumes beiderseits der Oder und zum anderen aus dem geschichtlichen Hintergrund heraus ableitet.

Mit dem Ziel einer ausgewogenen europäischen Raumentwicklung ist die Hauptstadtregion auf Grund ihrer räumlichen Struktur und Lage Mitglied in den Netzwerken der europäischen Metropolregionen Metrex und IKM.

Interreg VB BSR Ergebnisse des 2. Projektaufrufs: 13 Projekte mit Partnern aus der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg genehmigt

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Bild: © Interreg Baltic Sea Region Programme

Im Rahmen des 2. Projektaufrufs im Ostseeraum (Baltic Sea Region – BSR) wurden Anfang Juni 2017 insgesamt 13 Projekte mit Partnern aus der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg genehmigt.Weitere Informationen

Ministerkonferenz berät über europäische Zusammenarbeit

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© BMVI

Auf der 42. Sitzung erörterten die Raumordnungsminister/innen von Bund und Ländern u. a. die Zukunft der Kohäsionspolitik in der Europäischen Union mit dem stellvertretenden Generaldirektor für Regionalpolitik und Stadtentwicklung der EU-Kommission, Normunds Popens.Weitere Informationen

Bund untersucht Urban Nodes des europäischen Verkehrsnetzes

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Bild: BBSR

Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt und Raumforschung führt eine Untersuchung aller 13 städtischen Knoten (Urban Nodes) in Deutschland durch. Dabei werden der Entwicklungs- und Planungsstand sowie Strategien zur Integration und Positionierung der Knoten ins transeuropäische Verkehrsnetz ermittelt.Weitere Informationen

Gemeinsames Zukunftskonzept für den deutsch-polnischen Verflechtungsraum - Vision 2030 - Umsetzung beschlossen

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© Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Auf ihrem ersten Treffen nach der Berliner Abgeordnetenhauswahl haben die Landesregierungen Brandenburgs und Berlins am 23. Mai 2017 u.a. beschlossen, bei der Umsetzung dieses Konzeptes weiterhin eng miteinander zusammenarbeiten.Weitere Informationen

Gemeinsam stark für die Ostseeregion – 7. Forum der EU-Ostseestrategie

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Bild: GL

Der Ostseeraum traf sich in Stockholm. Gemeinsam mit den Flaggschiffprojekten TENTacle und NSBCoRe wird Scandria®2Act die Brücke zwischen politischen Ebenen schlagen, um einen hohen Mehrwert für die Regionen des Ostseeraums entlang der europäischen Kernnetzkorridore zu generieren.Weitere Informationen

TEN-T Berlin-Brandenburg: Urban Node Vereinbarung

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© ariadne an der spree

Die Hauptstadtregion liegt im Schnittpunkt dreier europäischer Verkehrskorridore. Partner aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft haben eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit und Unterstützung geschlossen, um die Chancen für Entwicklung und Zusammenarbeit mit der EU zu nutzen.Weitere Informationen

Kooperation

Karte Scandria® 2015
© GL

Instrumente für die Umsetzung der Ziele und Leitlinien europäischer Raumentwicklung sind in erster Linie Programme der EU zur Förderung der raumordnerischen Zusammenarbeit in den transnationalen Kooperationsräumen, im Zeitraum 2014 bis 2020 mit dem Ansatz INERREG V B”. Die Länder Berlin und Brandenburg können durch diese Programme im Wettbewerb mit den anderen Ländern und Staaten EU-Fördermittel einwerben. Von großer Bedeutung für die deutsche Hauptstadtregion ist die Kooperation im Ostsee-Adria-Entwicklungskorridor.
Eine Schlüsselrolle bei der Verbesserung des räumlichen Ausgleichs in Europa spielen in dem polyzentrischen Städtesystem die Metropolregion als “dynamische Zonen weltwirtschaftlicher Integration”. Die Gemeinsame Landesplanungsabteilung vertritt die Hauptstadtregion in der Organisation der europäischen Metropolenregion METREX.