Transnationale Zusammenarbeit - Interreg B

Bildvergrößerung: Karte der förderfähigen Gebiete der transnationalen Zusammenarbeit in Mitteleuropa
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Die europäische territoriale Zusammenarbeit (ETZ) unterstützt die Kooperation über Grenzen hinweg und wird aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert. Die ETZ fördert Vorhaben / Maßnahmen der direkten grenzüberschreitenden Zusammenarbeit (Interreg A), Projekte der transnationalen Zusammenarbeit (Interreg B) und im Rahmen von Interreg Europe, der interregionalen Zusammenarbeit (vormals Interreg C), den Erfahrungsaustausch in Projekten oder Plattformen.

Für die grenzüberschreitende Kooperation und Interreg Europe ist in Brandenburg das Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz – MdJEV - und für Interreg Europe in Berlin die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe – SenWEB - zuständig. Die transnationale Zusammenarbeit liegt bei der Gemeinsamen Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg.

Die transnationale Zusammenarbeit erfolgt in 15 europäischen Kooperationsräumen. Die Hauptstadtregion kooperiert mit Partnern aus der Baltic Sea Region / BSR (Ostseeraum) und Central Europe / CE (Mitteleuropa). Akteure aus Berlin und Brandenburg können in der Förderperiode 2014 bis 2020 mit anderen europäischen Partnern gemeinsam Projekte erarbeiten und durchführen. Die thematische Ausrichtung der Projekte muss an die Prioritäten der Programme Innovation, natürliche Ressourcen (sowie kulturelle im CE-Programm), nachhaltiger Verkehr oder CO2-Reduzierung anknüpfen. Dazu sollen während des Projektes (i.d.R. zwei bis drei Jahre) Strategien und Handlungspläne für politische Entscheidungsträger und Anwender entwickelt und umgesetzt werden. Des Weiteren sollen Instrumente entwickelt, getestet und implementiert, Pilotaktionen einschließlich Investitionen umgesetzt sowie Trainings zur projektbezogenen Kompetenzentwicklung durchgeführt werden.

Die Projektpartner können im Ostseeraum aus Polen, den baltischen und skandinavischen Staaten sowie aus Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Brandenburg kommen. Im Mitteleuropa-Programm können Partner aus Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Österreich, Italien (Nord), Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Brandenburg in thematischen Projekten Herausforderungen aus den genannten Bereichen gemeinsam angehen. Beteiligen können sich in beiden Programmen Verbände, Kammern, Universitäten, Kommunen, weitere öffentliche Stellen sowie Unternehmen.

Bildvergrößerung: Karte der förderfähigen Gebiete des Ostseeraums 2014-2020
Bild: © BBSR

Von den Programmsekretariaten werden regelmäßig Aufrufe (call) zur Antragstellung von Projekten veröffentlicht. Über die Anträge wird in einem zweistufigen Verfahren entschieden. Die Möglichkeiten der persönlichen Beratung von Projektideen vorab oder der Voranträge zwischen den Antragsstufen sollten über die National Contact Points (z. B. im CE-Programm) sowie durch call spezifischer Informa-tionsveranstaltungen genutzt werden.

Bei der Projektentwicklung sind einige Bedingungen zu berücksichtigen. So bedarf es mindestens drei Projektpartner aus drei verschiedenen Ländern, von denen zwei innerhalb des Kooperationsraumes verortet sein sollen. Die Projektdauer liegt zwischen 2 und 3 Jahren. Das Finanzvolumen eines Projektes beträgt durchschnittlich 2-3 Mio. € mit einer maximalen EU-Finanzierungsrate von 85%.

Der Bund fördert im Rahmen seines Bundesprogramms‚ Transnationale Zusammenarbeit‘ darüber hinaus Projekte von besonderem Bundesinteresse, die einen Beitrag zur Raumentwicklung leisten. Ziel ist die Stärkung der Europakompetenz, die Einbindung neuer Akteure, der Aufbau langfristiger Beziehungen, die Vorbereitung von Investitionen, die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von Städten und Regionen sowie die Umsetzung der EU-Strategie 2020 vor Ort. Hierzu werden die Projektvorbereitung (Partnersuche, Antrag, etc.), die Kofinanzierung sowie Andockprojekte gefördert. Auch hier gibt es regelmäßige Aufrufe zur Antragstellung.

Darüber hinaus fördert auch das Land Brandenburg (Ministeriums der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz) mit einer eignen Richtlinie Projekte der europäischen transnationalen und interregionalen Zusammenarbeit die einen wichtigen Beitrag zum Ausbau der internationalen Kontakte des Landes Brandenburg sowie seiner regionalen Entwicklung leisten. Mit dem Förderprogramm unterstützt das Land finanziell Anteile der Vorbereitungskosten sowie an der nationalen Kofinanzierung von Projekten. Anträge zur Gewährung einer Förderung können bei der zuständigen Bewillungsbehörde der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) eingereicht werden.

3. Aufruf für Interregprojekte und „Project Idea Cafè“ für Projektideen im Ostseeraum

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© Interreg BSR / CE

Ab Ende September bietet sich mit den 3. Calls erneut die Chance für Akteure aus der Hauptstadtregion ihre Projektanträge einzureichen. Zudem können Projektideen auf der BSSSC Konferenz am 22. September 2017 im Rahmen des „Project Idea Cafè“ in Potsdam vorgestellt werden.Weitere Informationen

Countdown zur Interreg-Förderung – 2 Monate bis zum nächsten Förderaufruf

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© GL

Zahlreiche Akteure aus der Hauptstadtregion haben an der Informationsveranstaltung der Gemeinsamen Landesplanungsabteilung über Interreg-Fördermöglichkeiten in der laufenden Förderperiode teilgenommen. Im Herbst öffnen die dritten Förderaufrufe des Ostseeraums und des Mitteleuropaprogramms.Weitere Informationen

Veranstaltung „Interreg VB: 3. Call und genehmigte Projekte in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg“ am 12. Juli 2017 in Berlin

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© Interreg Baltic Sea Region / Central Europe

Die Gemeinsame Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg lädt zu einer Informationsveranstaltung zu den für den Herbst geplanten 3. Calls der transnationalen Kooperationsprogramme Ostseeregion und Mitteleuropa am 12. Juli 2017 ab 12.30 Uhr ein.Weitere Informationen

Interreg VB BSR Ergebnisse des 2. Projektaufrufs: 13 Projekte mit Partnern aus der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg genehmigt

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© Interreg Baltic Sea Region

Im Rahmen des 2. Projektaufrufs im Ostseeraum (Baltic Sea Region – BSR) wurden Anfang Juni 2017 insgesamt 13 Projekte mit Partnern aus der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg genehmigt.Weitere Informationen

Ministerkonferenz berät über europäische Zusammenarbeit

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© BMVI

Auf der 42. Sitzung erörterten die Raumordnungsminister/innen von Bund und Ländern u. a. die Zukunft der Kohäsionspolitik in der Europäischen Union mit dem stellvertretenden Generaldirektor für Regionalpolitik und Stadtentwicklung der EU-Kommission, Normunds Popens.Weitere Informationen

Interreg BSR – Eine Stufe weiter im 2. Call

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© Interreg Baltic Sea Region Programme

Es wurden 75 Projekt Concept Notes ausgewählt in der 2. Stufe des 2. Call im Ostseeraum bis Anfang 2017 einen Vollantrag auszuarbeiten. Dabei sind an 19 Projektvorschlägen Berliner und/ oder Brandenburger Partner beteiligt.Weitere Informationen

Call Interreg Central Europe - 2. Call

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© Interreg CENTRAL EUROPE Programme

Im einstufigen 2. Call des Interreg Mitteleuropaprogramms wurden 210 Projektanträge eingereicht, dabei sind an knapp 10 % Berliner und / oder Brandenburger Partner beteiligt. Über die Projektanträge soll bis Anfang 2017 entschieden werden.Weitere Informationen

Umlaufbeschluss der MKRO vom 18.11.2015

Die Ministerkonferenz für Raumordnung begrüßt Aktionen der Luxemburgischen Ratspräsidentschaft im Bereich Raumentwicklung und territorialer Zusammenhalt.Weitere Informationen

Interreg-Veranstaltung 25.11.2015

Zu der gut besuchten Berlin-Brandenburger Veranstaltung zur Vorbereitung der 2. Calls der Interreg - Programme Baltic Sea Region und Central Europe im Roten Rathaus finden Sie hier die DokumentationWeitere Informationen