Ministerkonferenz berät über europäische Zusammenarbeit

mkro 2017-06
© BMVI

Auf der 42. Sitzung in Berlin am 12. Juni 2017 erörterten die für Raumordnung zuständigen Ministerinnen und Minister von Bund und Ländern (MKRO) u. a. die Zukunft der Kohäsionspolitik in der Europäischen Union. Mit dem hierzu eingeladenen stellvertretenden Generaldirektor für Regionalpolitik und Stadtentwicklung der EU-Kommission, Normunds Popens, fand eine angeregte Diskussion über die Bedeutung des territorialen Zusammenhalts in der aktuellen Situation der EU statt. Eng verbunden war damit die Frage, wie die europäische territoriale Zusammenarbeit (Interreg) in der nächsten Förderperiode nach 2020 ausgestaltet und finanziell ausgestattet wird. Herr Popens nahm viele Anregungen der Länder mit nach Brüssel.
Über die Diskussion hinaus beschloss die Ministerkonferenz eine klare Position zur Zukunft der transnationalen Zusammenarbeit (Interreg B) und zu den makroregionalen Strategien, wie z.B. der EU-Strategie für den Ostseeraum.
Die Stärkung der transnationalen Kooperation und der Zusammenarbeit über Grenzen hinweg, fördert direkt und praktisch das Zusammengehörigkeitsgefühl, den Wissens- und Erfahrungsaustausch sowie die interkulturelle Kompetenz der beteiligten Akteure.