SCANDRIA ®: kürzeste Verbindung zwischen Skandinavien und Adria

Ostsee-Adria-Entwicklungskorridor

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Scandria®2015, © GL

Für die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg bildet aktuell die Entwicklung des Scandria® Korridors die Chance, Impulse für die Wirtschafts- und Raumentwicklung zu generieren. Der Korridor verbindet den hoch innovativen Ostseeraum mit dem wirtschaftsstarken Mittelmeerraum. Dabei verknüpft er auch die EU-Strategien für die Makroregionen „Ostsee“, „Donau“, „Adria“ und „Alpen“ sowie weitere grenzüberschreitende Kooperationen. Die zahlreichen Verflechtungen zu wichtigen Ost-West-Achsen und die zentrale Lage innerhalb der EU begründen seine herausragende Stellung beim Zusammenwachsen Europas. In den letzten Jahren ist die Bedeutung des Korridors für die europäische Raumentwicklungspolitik immer deutlicher geworden.

2007 haben die für Raumordnung zuständigen Minister der östlichen deutschen Bundesländer die Initiative ergriffen und für ein Raumentwicklungs- und Wachstumsbündnis auf europäischer Ebene mit einer „Berliner Erklärung“ votiert. In dieser Erklärung heißt es zum Ziel der gemeinsamen Initiative: den „Raum dieser Länder als Teil des Ostsee-Adria-Entwicklungskorridors in Umsetzung der Ziele des Europäischen Raumentwicklungskonzeptes und der Territorialen Agenda der EU wirtschaftlich und sozial zu stärken, … eine attraktive Verkehrsinfrastruktur sowie ein Verkehrsangebot … auf einem international konkurrenzfähigem Niveau, insbesondere der Ausbau der Transeuropäischen Verkehrsnetze“ zu schaffen (Auftaktkonferenz 2007, Fachkonferenz 2008).

Ein weiteres Ziel war und ist die Aufwertung der Standortqualitäten entlang des Korridors für Industrie und Dienstleistungen. Insbesondere durch die Verknüpfung mit den Verkehrsströmen werden die Regionen besser angebunden und die Ansiedlung innovativer Wirtschaftszweige unterstützt. Es wird eine spürbare Verkürzung der Bahnreisezeiten zwischen Stadt- und Metropolregionen sowie die Entwicklung effizienter und multimodaler Logistikketten mit verstärkter transnationaler Kooperation, angestrebt. Dies trägt auch zur nachhaltigen Reduzierung von Emissionen bei.

Instrumente dieses strategischen Ansatzes sind Projekte der transnationalen Zusammenarbeit insbesondere Interreg-Projekte. Dieser Ansatz ist erfolgreich. Die Industrie- und Handelskammern unterstützen aktiv Kooperationen mit der Nord-Süd-Initiative. Seit 2009 arbeiten eine zunehmende Anzahl von Projekten und Initiativen im Ostsee-Adria-Entwicklungskorridor (Scandria®). Die GL war in der EU-Förderperiode bis 2013 vor allem an folgenden Projekten beteiligt:

2012 wurden die nächsten Ziele und das weitere Vorgehen zur Verwirklichung des Korridors im Scandria® Action Programme dargestellt. Darin wird u.a. die Entwicklung einer Scandria® Allianz als Multi-Level Governance Plattform angestrebt. Nach dem erfolgreichen Abschluss der bisherigen Projekte stellte die Unterzeichnung eines Memorandums of Understanding im April 2013 durch Partner aus Schweden, Deutschland und Italien einen weiteren Schritt zur Stärkung des Korridors dar. Intensivierte Kooperationen und koordinierte Projektanträge im Ostseeraum und Mitteleuropa werden dabei für die EU-Förderperiode ab 2014 festgelegt. Die GL beteiligt sich auch in dieser Periode wieder an Interreg-Projekten im Ostsee-Adria-Entwicklungskorridor. Dazu zählt derzeit insbesondere:

10 Jahre Ostsee-Adria Entwicklungskorridor

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Die ostdeutschen Bundesländer kooperieren nunmehr seit 10 Jahren erfolgreich im Rahmen des Ostsee-Adria Entwicklungskorridors (Scandria® Korridor). Gemeinsames Ziel ist, die zum Korridor gehörenden Gebiete wirtschaftlich und sozial, durch die Verbesserung der großräumigen Verbindungen, zu stärken.Weitere Informationen

Hauptstadtregion auf dem 8. Jahresforum der EU-Ostseestrategie

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Auf dem diesjährigen 8. Jahresforum der Ostseestrategie wurde unter der Beteiligung der Hauptstadtregion von Ministerin Schneider und über das Projekte Scandria®2Act die Themen der regionalen Vernetzung des Ostseeraums erörtert.Weitere Informationen

Gemeinsam stark für die Ostseeregion – 7. Forum der EU-Ostseestrategie

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Der Ostseeraum traf sich in Stockholm. Gemeinsam mit den Flaggschiffprojekten TENTacle und NSBCoRe wird Scandria®2Act die Brücke zwischen politischen Ebenen schlagen, um einen hohen Mehrwert für die Regionen des Ostseeraums entlang der europäischen Kernnetzkorridore zu generieren.Weitere Informationen

Scandria®2Act ist Flaggschiff der Ostseestrategie

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Scandria®2Act wurde von der Ostseestrategie als Flaggschiffprojekt benannt. Die Bedeutung des Projektes für die nachhaltige Entwicklung des Ostseeraums wird damit politisch anerkannt.Weitere Informationen

Broschüre „Scandria® Gestern - Heute - Morgen“

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Seit der Berliner Erklärung 2007 sind viele Projekte zur Umsetzung des Korridors durchgeführt worden. Scandria® weist eine erfolgreiche Entwicklung, wie die Untersetzung durch das transeuropäische Verkehrsnetz, auf. Meilensteine und ein Ausblick werden in einer Broschüre dargestellt.Weitere Informationen

Neue Webseite für Scandria® Korridor online

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Ein Informationspool zum Nachschlagen und ein Forum zum Austauschen rund um Transport, Raumentwicklung, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zusammenarbeit im Scandria®Korridor. Projekte, Netzwerke und Fördermöglichkeiten werden vorgestellt. Projektergebnisse stehen als Download zur Verfügung.Weitere Informationen

Verkehrsverlagerung im Scandria® Korridor

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Innovative Verladetechnologien von der Straße auf die Schiene wurden im Rahmen des Projektes ilotech von Oktober 2011 bis September 2012 als Scandria® Andockprojekt untersucht.Weitere Informationen