ilotech - innovative logistics technologies

Logo des ilotech Projektes
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Das Projekt ilotech startete im Oktober 2011 und lief bis September 2012. Ilotech war ein Scandria® Andockprojekt, welches im konkreten Maß die Verteilung der Waren- und Verkehrsströme, die Infrastrukturqualität und die Lagebeziehungen von Frachtrouten und -knoten untersuchte. Im Rahmen des Scandria®-Projektes sollten Unternehmen und Logistikdienstleistern das Potential einer intensiven und nachhaltigen Nutzung des Scandria® Korridors vermittelt werden.

Potentiale zur Güterverkehrsverlagerung von der Straße auf die Schiene sind vorhanden, das Güteraufkommen aber oft nicht groß genug, um die im Scandria®-Projekt entwickelten Blockzüge zu füllen. Chancen werden bei Ladeeinheiten gesehen, die nicht für den kombinierten Verkehr geeignet sind. Hierzu zählen vorrangig nicht kranbare Sattelauflieger.

Während des ilotech-Projektes wurden 26 entsprechende Umschlagtechnologien bewertet und intensive Kooperationen zu zahlreichen Unternehmen und Organisationen aufgebaut. Daraus konnten vier passende, im Scandria®Korridor entwickelte, Systeme identifiziert werden. Im Rahmen eines Workshops im Dezember 2011 in Berlin wurden diese vorgestellt und diskutiert. Mittels einer Multikriterienanalyse und Experteninterviews konnte eine Rangliste nach ihrer jeweiligen ökonomischen und ökologischen Effizienz, sowie der Stadt- und Raumverträglichkeit erstellt werden:

• „MegaSwing“
• „CargoBeamer“
• „Mobiler“
• „ISU“

Bildvergrößerung: Verladung eines Containers vom LKW auf die Schiene
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Am 17. August 2012 fand dazu im GVZ Berlin-West eine Demonstration durch die österreichische Staatsbahn mit ca. 80 Fachteilnehmern aus Logistikwirtschaft und Politik statt. Dabei konnten die Potentiale innovativer Verladetechnologien nochmals verdeutlicht werden.

Zu den Technologien „MegaSwing“ und „CargoBeamer“ sollten mögliche Standorte zur Anwendung in Berlin und Brandenburg evaluiert werden. Die Standortauswahl erfolgte in einem mehrstufigen Verfahren nach logistischen und raumplanerischen Aspekten. Aufgrund der intermodalen verkehrlichen Anbindung und dem hinreichenden Flächenangebot wurden die GVZ Berlin-West und Süd als passend eingeschätzt. Für beide Zentren sind für die jeweiligen Umschlagtechnologien Standortkonzepte entwickelt worden. Zusätzlich erfolgte eine Bewertung der Potentiale im restlichen Scandria® Korridor. Dabei konnten in Schweden, Österreich, Tschechien, Slowenien, Italien und anderen Regionen Deutschlands Standorte für den Umschlag nicht KV-fähiger Ladeeinheiten ermittelt werden.

Der finanzielle Rahmen des Projektes betrug 55.000€, wovon Teile durch das Bundesprogramm Transnationale Zusammenarbeit gefördert worden. Die Präsentation der Projektergebnisse erfolgte am 6. September 2012 bei der ilotech-Konferenz in Berlin vor Projektbeteiligten aller korrespondierender Projekte im Scandria®Korridor. Der ilotech-Ansatz wurde auch auf der InnoTrans in Berlin und der transportlogistic in München vorgestellt.

Broschüre Innovative Technologiekonzepte

PDF-Dokument (8.0 MB)

ilotech Abschlussbericht

PDF-Dokument (7.7 MB)