Gemeinsam stark für die Ostseeregion – 7. Forum der EU-Ostseestrategie

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Der Ostseeraum traf sich in Stockholm. Gemeinsam mit den Flaggschiffprojekten TENTacle und NSBCoRe wird Scandria®2Act die Brücke zwischen politischen Ebenen schlagen, um einen hohen Mehrwert für die Regionen des Ostseeraums entlang der europäischen Kernnetzkorridore zu generieren. Der Schwerpunkt liegt dabei im Zusammenspiel zwischen der europäischen, nationalen und regionalen Transportpolitik und den regionalen Wirtschaftsakteuren sowie der Zivilgesellschaft. Derzeit fokussieren sich die drei Flaggschiffprojekte auf:

  • den multi-level Dialog, auch unter Einbeziehung weiter entlegener Regionen
  • die Anbindung der städtischen Knoten und deren Umland an die europäischen Verkehrsachsen
  • die regionale Entwicklung entlang der europäischen Verkehrsachsen.

Vom 08.-09. November 2016 fand das 7. Forum der EU-Ostseestrategie in Stockholm statt, wo diese Themen diskutiert wurden. Herr Staatssekretär Gaebler für Verkehr und Umwelt des Landes Berlin hob die besondere Bedeutung von städtischen Knoten entlang der europäischen Verkehrskorridore hervor und setzte sich für eine entsprechende Positionierung der Hauptstadtregion als integrierter Verkehrsknoten im europäischen Verkehrsnetz ein. Die Flaggschiffprojekte stellten sich erstmalig gemeinsam mit dem Transportkoordinator der EU-Ostseestrategie dem Fachpublikum und erarbeiteten die wichtigsten Handlungsbedarfe für die kommenden Jahre. Beispiele sind:

  • Die Entwicklung der städtischen Knoten bedarf einer starken Unterstützung im Rahmen der Umsetzung der Kernnetzkorridore.
  • Die Anpassung der Informationsverbreitung optimieren, um zielorientierter die langfristige Visionen und, kurzfristige Prioritäten zu kommunizieren.
  • Die verstärkte Einbindung regionaler Akteure in den transnationalen Dialog, aber auch die Integration passiver und kleinerer Institutionen voranzutreiben.
  • Die breiteren sozioökonomischen Potenziale der Korridore aufzugreifen und die Integration der Korridore in ihren Einzugsgebieten zu verbessern.
  • Die Brückenfunktion zwischen Regionalentwicklung und Kernnetzkorridoren effektiver zu gestalten, vor allem mit Blick auf die städtischen Knoten und Randgebieten.