Territoriale Agenda in Aktion!

Unter dem Motto „Territoriale Agende in Aktion!“ fand am 01.03.2011 im Bundesministerium für Verkehr, Bauen und Stadtentwicklung in Berlin eine hochrangige Konferenz statt. Ziel war es zu zeigen, inwieweit die Territoriale Agenda der EU Wegweiser und Impulsgeber für eine nachhaltige räumliche Entwicklung in Europa sein kann.

„Die europäische Raumentwicklung ist in Bewegung“, so Andreas Scheuer, parlamentarischer Staatssekretär beim BMVBS am 1.März 2011 zu Beginn der Veranstaltung. Die Raumentwicklung hat mit der Diskussion und Formulierung der Ziele der Territorialen Agenda 2020 an Dynamik gewonnen. Andreas Scheuer hob den Ostsee-Adria-Entwicklungskorridor und das Projekt Scandria als Beispiele für praktisch angewandte Umsetzung der Kohäsionspolitik hervor.

Verkehr, Innovation, Demographie sind die Herausforderungen europäischer Raumentwicklung. Die Hauptstadtregion zeigte mit Initiativen und Projekten, wie erfolgreiche Kooperation funktionieren kann und wie die europäische Debatte damit belebt wird.

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Territoriale Agenda In Aktion Lichthof

Maria Krautzberger, Staatsekretärin in der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, unterstrich in ihrer Rede: “Die intensive Diskussion um die Transeuropäischen Verkehrsnetze und deren strategische Bedeutung für den Raum hat deutlich gezeigt: Wollen die Regionen auf der Bühne der Kohäsion eine entscheidende Rolle spielen, müssen sie sich mit den Politikfeldern auf europäischer Ebene aktiv auseinandersetzen!“

In der laufenden Strukturförderperiode investiert die EU rund 347 Milliarden Euro in die Regionalförderung. Die Ergebnisse der transnationalen Kooperation wurden dabei als sehr erfolgreich gewürdigt.

„Zukünftig sollte der Fokus noch stärker auf eine effektive Mittelverwendung der Strukturfonds und deren koordinierten fachübergreifenden Einsatz gerichtet werden“, betonte Kathrin Schneider, Abteilungsleiterin der Gemeinsamen Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg in der Podiumsdiskussion. An der Konferenz im Lichthof des BMVBS nahmen 240 interessierte Vertreter aus Politik, Verwaltung und praktischer Projektarbeit teil.