Urban Node Berlin-Brandenburg als Teil der Korridorentwicklung in der EU

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© adriane an der spree

Die Gemeinsame Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg hat 2014 einen Prozess initiiert, der den Urban Node Berlin-Brandenburg durch den Austausch lokaler, regionaler und europäischer Akteure stärkt und umsetzt. Wesentliche Resultate davon sind Urban-Node-Konferenzen beispielsweise im September 2015 in Berlin oder Anfang April 2016 in Helsinki.

In diesem Zusammenhang hat Frau Ministerin Kathrin Schneider am 20. April 2016 an der Konferenz in Verona zum Thema „Urban Nodes – Europäische Verkehrsentwicklung“ teilgenommen und das erfolgreiche Beispiel des Urban Node Berlin-Brandenburg als Teil der Korridorentwicklung in der EU präsentiert. Dabei konnte sie nochmals die zentralen Elemente für die Weiterentwicklung der Knoten, wie Multi-Level-Governance, die bessere Integration der Urban Nodes in das TEN-V-Netz und den nötigen Wissensaufbau zu TEN-V und dem Verhältnis von europäischer und regionaler Politik, vermitteln. Die Konferenz unterstützt zudem die Ziele von Scandria®, vor allem dessen Etablierung entlang des ScanMed-Korridors, die Einbindung der Regionen und den Aufbau der Scandria® Allianz.

Damit erhält die Thematik des Urban Node eine noch breitere Aufmerksamkeit und die langfristige Umsetzung wird unterstützt. Die Hauptstadtregion kann sich vermehrt als Best-Practice-Beispiel positionieren und die Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission intensivieren. Weiterhin wurden Kontakte zu den italienischen Partnern entlang des Korridors gefestigt.

Der Status als Urban Node kann einen wesentlichen Standortfaktor darstellen und bei entsprechender Nutzung die wirtschaftliche und räumliche Entwicklung einer Region vielfältig fördern.