Bund untersucht Urban Nodes des europäischen Verkehrsnetzes

moro jpg
Bild: BBSR

Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt und Raumforschung (BBSR) führt eine Untersuchung aller 13 städtischen Knoten (Urban Nodes) in Deutschland durch. Dabei wird der Entwicklungs- und Planungsstand erfasst sowie Strategien zur Integration und Positionierung der Knoten ins transeuropäische Verkehrsnetz entwickelt.
Im Rahmen eines Modellvorhabens der Raumordnung (MORO) analysiert das BBSR die städtischen Knoten. Die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg ist, als einer der 13 deutschen städtischen Verkehrsknoten von der Europäischen Union im europäischen Verkehrsnetz (TEN-V) definiert worden, Bestandteil der Untersuchung. Urban Nodes bilden einen wichtigen Ankerpunkt im Raum, da Sie lokale, regionale und internationale Verkehrsströme des Güter- und Personenverkehrs verknüpfen. Neben der Auseinandersetzung mit den deutschen Urban Nodes sollen Vergleiche mit weiteren europäischen städtischen Knoten gezogen werden. Drei zentrale Leitfragen strukturieren das Vorhaben:

  1. Wie gut setzen die urbanen Knoten in Deutschland derzeit ihre Schnittstellenfunktion um? Welche Strategien, Themen und Maßnahmen werden von ihnen verfolgt und umgesetzt? Und welche Herausforderungen stellen sich?
  2. Welche lokalen, regionalen und nationalen Strategien sind hilfreich, damit die deutschen städtischen Knoten im TEN-V besser positioniert sind, um mittel- bis langfristig ihre Rolle besser erfüllen zu können?
  3. Welche Ansätze (politisch, inhaltlich, organisatorisch) werden von anderen urbanen Knoten in den europäischen Mitgliedstaaten verfolgt? Welche davon sind auch für die urbanen Knoten in Deutschland interessant?

Das Projektteam wird die Fragen in Zusammenarbeit mit den Akteuren vor Ort aus den jeweiligen Metropolregionen zusammen erarbeiten. Dafür werden zwei Workshops durchgeführt, um den Austausch unter den Urban Nodes zu fördern. Als Ergebnis werden Strategiebausteine und Empfehlungen ausgesprochen, die sowohl knotenspezifisch, allgemein inhaltlich als auch politisch und forschungsorientiert sind.