Metropolregionen in Deutschland

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Metropolregionen Bild: GL

Nach der Bestimmung der Ministerkonferenz für Raumordnung (MKRO) gibt es in Deutschland elf europäische Metropolregionen. Sie sind die nationalen Kraftzentren und Bevölkerungsschwerpunkte und werden durch fünf Funktionen gekennzeichnet, die zu ihrer Wirtschaftskraft maßgeblich beitragen: Entscheidungs- und Kontrollfunktion, Innovations- und Wettbewerbsfunktion sowie die Gatewayfunktion.

Die Metropolregionen decken 60 Prozent der Fläche Deutschlands ab und 64 Prozent der nationalen Siedlungs- und Verkehrsflächen entfallen auf sie. In ihnen leben 70 Prozent der Einwohner Deutschlands und 74 Prozent des deutschen Bruttoinlandsproduktes wird in ihnen erwirtschaftet. Die wirtschaftsstärkste Metropolregion ist München mit einem BIP von ca. 78.000 € je Erwerbstätigen, die bevölkerungsreichste Rhein-Ruhr mit ca. 10 Millionen Einwohnern, und flächenmäßig liegt die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg an der Spitze mit 30.000 km².

Weitere Informationen liefert die Monitoring-Broschüre des IKM in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) (mehr). Aufbauend darauf hat das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) Regionalprofile erstellt, die Stärken und Schwächen der elf Metropolregionen in Deutschland im Vergleich darstellen (mehr).

Um die Hauptstadtregion national, aber auch international in den Netzwerken anderer Metropolregionen zu verankern, vertritt die Gemeinsame Landesplanungsabteilung aufgrund der überfachlichen Ausrichtung der Raumordnungspolitik die Hauptstadtregion sowohl im „Initiativkreis Europäische Metropolregionen in Deutschland“ (IKM ) als auch im Europäischen Netzwerk der Metropolregionen METREX .