Regionales Entwicklungskonzept Spreewald-Niederlausitzer Tagebaufolgelandschaft

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Das Regionale Entwicklungskonzept (REK) wurde von Oktober 2016 (Auftragsvergabe an KEM Kommunalentwicklung Mitteldeutschland) bis August 2018 (Fertigstellung Kurzfassung) durch die Städte Calau, Luckau (Projektträger), Lübbenau/Spreewald und Vetschau/Spreewald in interkommunaler Kooperation erstellt. Ziel ist die künftige Kooperation und Vernetzung zur Nutzung der Chancen und Potenziale der sich entwickelnden Bergbaufolgelandschaft der ehemaligen Tagebaue Schlabendorf-Nord, Schlabendorf-Süd, Seese-West und Seese Ost und die Ergänzung der touristischen Angebotsvielfalt in den Reiseregionen Spreewald und Niederlausitz. Die vier Städte waren und sind fest gewillt, die notwendigen Voraussetzungen dafür zu schaffen, um größtmögliche Synergieeffekte zu erreichen. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung wurde sowohl für die Erarbeitung des REK als auch für die darauffolgende Umsetzungsphase getroffen. Der Prozess der REK-Erstellung wurde durch einen Planungsrat – u. a. unter Beteiligung der Stadtverwaltungen und ihrer Gremien, der LMBV als zuständiger Bergbausanierer, von Behörden und Institutionen – gelenkt, es wurden viele Gespräche und Workshops vor Ort sowie zwei öffentliche Bürger- und Akteursveranstaltungen durchgeführt.
Als Handlungsschwerpunkte wurden der Ausbau des Kernradwegenetzes und die Umsetzung von touristischen Leitprojekten an den Seen (siehe Kurzfassung) herausgearbeitet. Damit sollen nicht nur grundlegende Voraussetzungen für künftige touristische Entwicklungen sowie der damit verbundenen Wertschöpfung in diesem Raum geschaffen, sondern auch das Lebensumfeld der Bewohner aufgewertet werden.
Die vier Kommunen wollen weiter konstruktiv zusammenarbeiten und Projekte in Abhängigkeit von den Sanierungsfortschritten in der Niederlausitzer Tagebaulandschaft schrittweise umsetzen. Die Stadt Luckau übernimmt dabei auch die Gesamtkoordinierung im Umsetzungsprozess.
Das REK wurde vom Referat GL 4 begleitet und mit Landesmitteln aus dem Verwaltungsabkommen Braunkohlensanierung VA BKS § 4 gefördert. Die Gemeinsame Landesplanungsabteilung ist bestrebt, im Wege der Projektförderung auch ausgewählte Leitprojekte wie z. B. den Lückenschluss im Kernradwegenetz zu unterstützen.
Neben der Initiative von Kommunen und Land ist künftig auch vermehrt privates Engagement gefragt, um die Entwicklungsziele zu erreichen.
Hinweis: Der vollständige Endbericht des REK ist über die Homepage der Stadt Luckau www.luckau.de/de/tourismus/regionales-entwicklungskonzept.html abrufbar.

REK Spreewald-Niederlausitz (Kurzfassung)

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