Berlin und Brandenburg schließen Regionalparkvereinbarung

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Um die vorhandene Regionalparkstruktur zu stärken und für neue Aufgaben fit zu machen, haben die Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung Kathrin Schneider und die Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen Katrin Lompscher am 17.08.2018 eine Regionalparkvereinbarung über die inhaltliche Neuausrichtung und die Finanzierung des Dachverbands der Regionalparks in Brandenburg und Berlin e.V. abgeschlossen.

Vor dem Hintergrund des anhaltenden Wachstums ist die Bedeutung der Arbeit der Regionalparks und insbesondere ihres Dachverbands deutlich gestiegen. Erlebbare Grün- und Freiräume werden aufgrund der zunehmenden Flächenkonkurrenzen für die Lebensqualität immer wichtiger, haben aber auch zunehmend ökologische und wirtschaftliche Bedeutung. So dienen die Regionalparks inzwischen nicht mehr nur der Naherholung, sondern sind Produktionsraum für gesunde und regionale Lebensmittel, klimatischer Ausgleichsraum für die wachsende Stadt und Erlebnisraum für Freizeit und Kultur. Sie haben damit auch zunehmend wirtschaftliche Bedeutung für den Ausbau touristischer Infrastrukturen und die Vermarktung regionaler Produkte.

Die vorhandenen Regionalparkstrukturen sollen durch die Unterstützung der Länder den aktuellen mit dem Wachstum verbundenen Herausforderungen angepasst und zukunftsfähig aufgestellt werden. Dem Dachverband kommt dabei als Interessenvertreter der Regionalparks, als deren Sprachrohr und als inhaltlicher Impulsgeber eine Schlüsselrolle zu. Von der Regionalparkvereinbarung profitieren aber auch die einzelnen Regionalparks, die damit mehr Unterstützung vom Dachverband erhalten und so – flankiert durch das Engagement der Bezirke, Brandenburger Umlandkommunen und Landkreise – neue Projekte kreieren und umsetzen können.