Regionalplanungsrat

Die Einrichtung des Regionalplanungsrates (RPR) basiert auf einer entsprechenden Regelung des Landesplanungsvertrages der Länder Berlin und Brandenburg zur Zusammenarbeit in der Regionalplanung.

Die Aufgaben des RPR sind die Zusammenarbeit in der Regionalplanung und die gegenseitige Beteiligung und Abstimmung regionalplanerischer Einzelfragen. Der RPR kann zu Themen mit besonderer raumordnerischer Bedeutung einberufen werden.

Der RPR ist ein politisch besetztes Gremium, welches die raumstrukturellen Verflechtungen zwischen Berlin und Brandenburg im Blick haben, Handlungsempfehlungen ableiten und diese auch kommunizieren will. Gemeinsame grenzüberschreitende Entwicklungsvorstellungen und Projekte sollten angestrebt werden. Der RPR hat sich am 07.12.2012 in Berlin konstituiert.

Mitglieder des RPR sind die für die Raumordnung zuständigen Regierungsmitglieder beider Länder, je ein/e Vertreter/in der Träger der Regionalplanung im Land Brandenburg, ein/e Vertreter/in der gesamtstädtischen räumlichen Planung Berlins sowie zwei Vertreter/innen der Berliner Bezirke.

Themen können die Entwicklung in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg selbst, aber auch ihre Einbindung und ihr Agieren im Kontext mit den anderen europäischen Metropolregionen in Deutschland und in Europa sein. Schon die 2. Sitzung des RPR beschäftigte sich mit dem letztgenannten Aspekt: den Verflechtungen der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg mit Polen.

Damit kann sich der RPR für die regionalen und kommunalen Akteure wie auch für die Öffentlichkeit zu einer relevanten regionalen Plattform entwickeln.