von Leipzig (A14) bis an die Landesgrenze Sachsen/Brandenburg, einschließlich der Ortsumgehung Löhsten in Herzberg, wurde am 28. September 2009 eröffnet.
Das Projekt beinhaltet den verkehrsgerechten und leistungsfähigen Neu- und Ausbau der Bundesstraße B 87 zwischen der BAB 14 bei Leipzig und der Ortslage Löhsten (Stadt Herzberg). Es handelt sich um die großräumige Verbindungsachse Leipzig – Eilenburg – Torgau – Herzberg. Sie umfasst variantenabhängig eine Länge von 60 bis 65 km, wovon ca. 4 km im Land Brandenburg liegen.
Das Raumordnungsverfahren für die Gesamtmaßnahme wird auf der Grundlage des § 15 des Raumordnungsgesetzes (ROG) durch die Raumordnungsbehörden des Freistaates Sachsen und des Landes Brandenburg durchgeführt. Die Landesdirektion Leipzig ist dabei für den Teil des Untersuchungsgebietes auf dem Hoheitsgebiet von Sachsen, die Gemeinsame Landesplanungsabteilung der Länder Berlin und Brandenburg, Referat GL 6, für den Teil auf dem Brandenburger Hoheitsgebiet zuständig. Die Federführung im Verfahren liegt aufgrund des größeren räumlichen Anteils bei der Landesdirektion Leipzig.
Im Raumordnungsverfahren werden die raumbedeutsamen Auswirkungen der Planung unter überörtlichen Gesichtspunkten geprüft, insbesondere die Übereinstimmung mit den Erfordernissen der Raumordnung und die Abstimmung mit anderen raumbedeutsamen Planungen und Maßnahmen. Nach Abschluss des ROV sind die erforderlichen straßenrechtlichen Zulassungsverfahren (Linienbestimmung, Planfeststellung) durch die jeweils zuständigen Straßenbauverwaltungen durchzuführen.
Die Verfahrensunterlagen werden zur Beteiligung der Öffentlichkeit einen Monat vom 1. Oktober bis zum 2. November 2009 in der Stadtverwaltung Herzberg sowie dem Amt für Kreisentwicklung und Landwirtschaft, Sachgebiet Kreisentwicklung, des Landkreises Elbe-Elster zur Einsichtnahme ausgelegt. Zeitgleich erfolgt die öffentliche Auslegung in den betroffenen sächsischen Kommunen.
Die Verfahrensunterlagen können auch auf der Internetseite der Landesdirektion Leipzig


