Gemeinsames Raumordnungskonzept Energie und Klima für Berlin und Brandenburg (GRK)

Das Gemeinsame Raumordnungskonzept Energie und Klima für Berlin und Brandenburg (GRK) ist ein informelles räumliches Planungsinstrument.

Neue räumliche Herausforderungen
Mit dem GRK hat die Gemeinsame Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg (GL) die räumlichen Herausforderungen, die sich angesichts des Klimawandels und der Energiewende in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg ergeben, aufgegriffen.

Diese Herausforderungen ergeben sich aus den Zielstellungen der beiden Länder, die bereits unabhängig voneinander energie- und klimapolitische Strategien und Maßnahmen erarbeitet haben bzw. diese fortentwickeln. Dabei verfolgen Berlin und Brandenburg eine Vielzahl gemeinsamer Ziele, insbesondere:

  • die Sicherung einer klimaverträglichen Energieversorgung,
  • die Senkung der CO2-Emissionen durch Erhöhung der Energieeffizienz und den Ausbau erneuerbarer Energien (Klimaschutz),
  • Maßnahmen zur Anpassung der Kulturlandschaften an die Folgen des Klimawandels.

Die Umsetzung dieser Ziele führt zu spezifischen, z.T. auch widerstreitenden Nutzungsansprüchen an den Raum. Hinzu kommen die besonderen Voraussetzungen in beiden Ländern, die sich aus den unterschiedlichen Raum- und Siedlungsstrukturen des Flächenlandes Brandenburg und der Millionenmetropole Berlin ergeben.

Kommunikationsprozess zur Konzeptentwicklung

Kulturlandschaft Brandenburg
Kulturlandschaft Brandenburg
Bild: GL

Die Konzeptentwicklung zum GRK erfolgte im breiten Dialog mit inhaltlich berührten Bereichen der Landesverwaltungen Berlin und Brandenburg, den Regionalen Planungsstellen in Brandenburg sowie weiteren Institutionen in beiden Ländern. Der Kommunikationsprozess und die inhaltliche Diskussion erfolgte in begleitenden Workshops, womit der Grundstein für eine engere Zusammenarbeit in Berlin und Brandenburg gelegt wurde.

Die Ergebnisse zum GRK sind in den Endberichten und Faltblättern veröffentlicht (siehe Downloadkasten auf der rechten Seite).