Drei Teilregionalpläne zur Festlegung von Grundfunktionalen Schwerpunkten seit 23.12.2020 rechtswirksam

Am 18. November 2020 wurde der Sachliche Teilregionalplan „Raumstruktur und Grundfunktionale Schwerpunkte“ der Regionalen Planungsgemeinschaft Uckermark-Barnim, am 19. November 2020 der Regionalplan Prignitz-Oberhavel – Sachlicher Teilplan „Grundfunktionale Schwerpunkte“ der Regionalen Planungsgemeinschaft Prignitz-Oberhavel und am 23. November 2020 der Sachliche Teilregionalplan „Grundfunktionale Schwerpunkte“ der Regionalen Planungsgemeinschaft Havelland-Fläming durch die Gemeinsame Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg gemäß § 2 Absatz 4 des Gesetzes zur Regionalplanung und zur Braunkohlen- und Sanierungsplanung (RegBkPlG) genehmigt.

Mit Bekanntmachung im Amtsblatt des Landes Brandenburg Nr. 51 am 23. Dezember 2020 treten die Sachlichen Teilregionalpläne in Kraft.

Die Teilregionalpläne legen für die Region Uckermark-Barnim die 13 funktionsstärksten Ortsteile, für die Region Prignitz-Oberhavel die 22 funktionsstärksten Ortsteile und für die Region Havelland-Fläming die 31 funktionsstärksten Ortsteile als Grundfunktionale Schwerpunkte fest. Diese Ortsteile weisen bereits heute eine besonders gute Ausstattung mit Einrichtungen und Angeboten der Daseinsvorsorge auf und erhalten zusätzliche Möglichkeiten zur Entwicklung von Wohnsiedlungsflächen sowie für die Ansiedlung von großflächigem Einzelhandel. Die Regionalen Planungsgemeinschaften setzen damit einen Planungsauftrag des Landesentwicklungsplanes Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg (LEP HR) um. Die zusätzliche Festlegung von Strukturräumen in der Region Uckermark-Barnim dient der Gliederung der Region und bildet die Grundlage für eine teilräumlich differenzierte Festlegung der Grundfunktionalen Schwerpunkte.