


Im Mittelpunkt des Projekts „ROBau – Instrumente der RaumOrdnung für mehr WohnungsBau neu denken“ stand die Frage, wie die Landes- und Regionalplanung vor dem Hintergrund des angespannten Wohnungsmarktes in und um Berlin künftig stärkere Anreize setzen können, damit kommunale Planungsträger Wohnbauflächen in größerem Umfang als bisher bedarfsgerecht, flächensparend, städtebaulich und verkehrlich integriert sowie sozialverträglich entwickeln.
Folgende Forschungsfragen wurden im Forschungsprojekt beleuchtet:
Als ersten Schritt des ROBau-Projektes hat ein von der GL beauftragtes Gutachterteam das bestehende Instrumentarium der Landes- und Regionalplanung vergleichend analysiert und auf seine Steuerungswirkung in Bezug auf die Wohnsiedlungsentwicklung eingeschätzt. Zudem wurden Vorschläge entwickelt, wie bestehende Instrumente optimiert oder neue entwickelt werden könnten.
In einem Planspiel erprobten Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen, Regional- und Landesplanung sowie der Wohnungswirtschaft im September 2025 diese Vorschläge und entwickelten sie weiter. Die kommunale Familie wurde zudem mittels einer Online-Befragung im Sommer 2025 und eines interaktiven Online-Workshops im November 2025 eingebunden.
Nach Abschluss des Forschungsprojekts im Frühjahr 2026 liegen als Ergebnisse Empfehlungen zur gezielten Unterstützung der bestehenden und einer möglichen Ausgestaltung zukünftiger Instrumente der Raumordnung sowie Arbeitshilfen für die kommunale Ebene vor.
Teilnehmende des ersten MORO-Transferworkshops in Berlin am 18. und 19. September 2024Bild: Thomas Koehler / photothek.deDas Forschungsprojekt „ROBau – Instrumente der RaumOrdnung für mehr WohnungsBau neu denken“ wurde federführend durch GL als Trägerin der Landesplanung in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg umgesetzt. Neben der GL wirkten die folgenden Institutionen als Projektpartner aktiv mit:
Die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg war eine von vier Modellregionen, die der Bund im Rahmen des MORO „Mehr Wohnungsbau ermöglichen: Raumordnung und interkommunale Kooperation als Wege aus der Wohnungsnot“ im Frühjahr 2024 ausgewählt hatte. Neben der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg beteiligten sich als weitere Modellregionen die Stadtregion Aachen, der Regionalverband Mittlerer Oberrhein und der Regionalverband Hochrhein-Bodensee an dem Modellvorhaben.